DE EN

THE NEW MUSICAL VERSION OF SONGS FROM THE MEDIEVAL MANUSCRIPT CARMINA BURANA
FROM CORVUS CORAX

Auditions:

Ducissima

Miser

O Varium Fortuna

CANTUS BURANUS by Corvus Corax

With their new musical version of the medieval song manuscript CARMINA BURANA the Kings of Minstrels created a perfect symbiosis of medieval ensembe, classic symphonic orchestra and choir.

In thematical order on two CD the opus CANTUS BURANUS - containing drinking and love songs as well as sociocritical witnesses of the medieval life out of the most significant collection of songs of the Middle Ages â€ô is melted in a unique composition with classical strings, horns and kettledrums and the audience consists of metal fans, feuilleton readers and family fathers.

The menfolk of Corvus Corax came a long way with this gigantic project. They performed from Mexico to China on the northern hemisphere of this much too flat earth and found an enthusiastic audience at festivals like Wacken Open Air, Castlefest (Netherlands) or Summer Breeze as well as on selected locations like Berlin Museum Island, Kaiserthermen of Trier or the Martinikerk in Groningen (Netherlands).

Ingeborg Schöpf, ensemble member of Staatsoperette Dresden, is part of the live performance which is conducted by Jörg Iwer or Bernhard Fabuljan.

Tourdates

Comment
(German language)


Press
(German language)

 

   

Video:

"Dulcissima"
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"Fortuna" live
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Cantus Buranus Trailer 2009
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Cantus Buranus live from Wacken Open Air 2008
"De Statu Mundi"
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Cantus Buranus live Munich 2010
"O Varium Fortune"
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Cantus Buranus
at MDR (TV)
youtube


 

Cantus Buranus
releases:


Cantus Buranus
*2005 CD


Cantus Buranus Live
(Museumsinsel Berlin)
*2006 CD / DVD


Cantus Buranus II
*2008 CD


Cantus Buranus - "Das Orgelwerk"
*2008


Cantus Buranus - "Live in Munich"
*2010 CD / DVD


music book Cantus Buranus "Das Orgelwerk"
(*2008)

[shop.corvuscorax.de]

Corvus Corax Homepage
Corvus Corax Online Shop

Contact: doro@absolutpromotion.de

Cantus Buranus Live:

26.08.2012 RO-Sibiu
29.10.2011 MEX-Valle de Bravo
25.10.2011 MEX-Mexico City - El Plaza Condesa / CANTUS BURANUS
23.10.2011 MEX-Metepec
04.08.2011 NL-Lisse - Cantus Buranus - Castlefest Holland
02.09.2010 Trier - Kaiserthermen - Cantus Buranus
06.08.2010 Wacken - Wacken Open Air - Cantus Buranus
22.05.2010 Hemer - Landesgartenschau - Cantus Buranus
28.08.2009 Berlin - Zitadelle Spandau
21.08.2009 Dresden - Filmnächte am Elbufer
13.08.2009 Dinkelsbühl - Summer Breeze Festival
28.03.2009 München - Olympiahalle
27.03.2009 Leipzig - Arena
14.11.2008 CHN-Kanton/Guangzhou - Deutschland Promenade
07.09.2008 Osterburken - Miroque
05.09.2008 Bochum - Zeltfestival Ruhr
22.08.2008 Wittenberg - Schlosshof
01.08.2008 Wacken - Wacken Open Air 2008
31.05.2008 Halle - PeiÃčnitzbühne
27.08.2006 Füssen - Festspielhaus Neuschwanstein
20.08.2006 NL-Biddinghuizen - Lowlands Festival
05.08.2006 Berlin - Zitadelle Spandau
05.06.2006 Leipzig - Wave Gotik Treffen
02.06.2006 Neuruppin - Open Air zur 750 Jahrfeier
12.01.2006 NL-Groningen - Norderslaag Festival
20.08.2005 Berlin - Museumsinselfestival
19.08.2005 Berlin - Museumsinselfestival
05.08.2005 Wacken - Wacken Open Air
30.01.2005 Cottbus - Staatstheater Cottbus (öffentliche Generalprobe)

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Kommentar von Dr. Bernhard Morbach zur Veröffentlichung der CD CANTUS BURANUS (*2005)

Corvus Corax und das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus mit einer Neuvortonung von Liedern aus den Carmina Burana.Â&xnbsp;

Musik wendet sich normalerweise an Kopf und Bauch. Im Falle von Musik, die nicht auf der Grundlage von Noten zustande kommt, ist das Verhältnis zwischen diesen beiden musikalischen Wahrnehmungsorten ein ausgeglichenes. Wenn man sich die »Weltkultur der Musik« vergegenwärtigt, ist schriftlose Musik der Normalfall. Schriftgebundene Musik ist auf unseren Kulturkreis beschränkt. Die Notenschrift wurde in Westeuropa entwickelt, und zwar seit dem 9. Jahrhundert. Auf ihrer Grundlage entstand die musikalische Komposition und eine Musik, die sich in ihrem komplizierten Spiel von Themen und Formen in erster Linie an den Verstand wendet. Parallel zu dieser kopflastigen Musik gab und gibt es in unserem Kulturkreis natürlich auch unterschiedliche Traditionen der schriftlosen Musik. Im Mittelalter gehörte zum Beispiel die Musik der Spielleute dazu. In unserer Zeit sind die unterschiedlichen musikalischen Bereiche von Jazz, Pop, Rock und Folk vom Wesen her nicht an eine Schriftkultur gebunden. Und in diesem Segment unserer Musikkultur bewegt sich auch das Ensemble Corvus Corax bei dem Versuch, an die Musik der mittelalterlichen Spielleute anzuknüpfen. Diese »neo-mittelalterliche Musik«, die sich auf den geradezu brüllenden Klang von Dudelsäcken und hämmerndes Schlagwerk stützt, wobei man aus dem Fundus mittelalterlichen Melodien schöpft, ist auf geradezu extreme Weise bauchlastig. Dass sich Menschen, die einzig auf den Umgang mit komplizierter, komponierter Musik trainiert sind, durch Corvus Corax extrem provoziert fühlen (müssen), scheint ein beabsichtigter Nebeneffekt zu sein. Und eben aus diesem Grund gab es im Vorfeld des Cantus Buranus-Projekts in konventionellen Klassik-Kreisen sehr viel negativistisches oder gar böswilliges Geunke.Â&xnbsp;

Und nun trat das Ensemble am 30. Januar im Staatstheater Cottbus an, um einen Brückschlag zwischen musikalischen Welten zu inszenieren, die sich in unserer Musikkultur eigentlich feindlich und unversöhnlich gegenüberstehen. Corvus Corax musste sich treu bleiben, wollte aber gleichzeitig mit einem Sinfonieorchester zusammenwirken. Dieses musste, um etwas Spezifisches zu dieser Begegnung beitragen zu können, natürlich mit Themen und Motiven in Schriftform beliefert werden. Grundlage dieser Begegnung von ganz besonderer musikalischer Art waren Texte aus den mittelalterlichen Carmina Burana, die von den Musikern des Ensembles - offenbar in gemeinsamer Arbeit - mit Melodien verbunden worden waren, die sie eindeutig aus ihrem Umgang mit mittelalterliche Quellen schöpften. Im Arrangement wurden sie - nach plakativ orffschem Vorbild - einem groÃčen Vokalensemble anvertraut. Aber bei Corvus Corax ergibt sich in melodischer Hinsicht - ganz im Gegensatz zu Carl Orff - durchaus eine Annäherung an das Mittelalter. Diese neuen-alten Melodien haben eine sehr einfache, elementare Gestalt, worin einerseits durchaus eine historische Dimension zu erblicken ist. Andererseits ist diese Gestalt der Melodien aber auch notwendig, damit sie auf den Dudelsäcken mit ihren eingeschränkten melodischen Möglichkeiten überhaupt darstellbar sind. Und hier lag das gröÃčte Problem bei der geplanten Begegnung mit einem klassischen Orchester, denn das, was auf einem Dudelsack überzeugend wirkt, kann - von einem Orchester gespielt - trivial erscheinen. Diese Gefahr wurde dadurch vermieden, dass im Arrangement dem Orchester durchaus ein selbständiger (motivisch-thematischer) Part zugewiesen wurde. Und darin bestand die eigentliche und wirklich bedeutende künstlerische Leistung des Arrangements. Aber es gab auch einen (notwendigen) Verknüpfungspunkt: das Schlagzeug des Ensembles auf der einen und des Orchesters auf der anderen Seite. Zu hören war ein faszinierendes Zusammenwirken von Musikern aus ganz unterschiedlichen künstlerischen »Lagern«; die von Corvus Corax kommen eher aus der Pop-Musik und die des Orchesters haben eben die normale klassische Schlagzeugerausbildung.Â&xnbsp;

Alle Beteiligten, das war zu Hören und zu sehen, waren an der Aufführung nicht nur mit gröÃčtmöglicher Konzentration sondern auch mit groÃčer Freude beteiligt. Und alle spürten, dass sich in diesem Konzert etwas ganz Besonderes ereignete. Und dieses Gefühl - und die Begeisterung - sprang auch auf das Publikum über. Der Applaus im ausverkauften Haus war geradezu gigantisch. Wie lang wird es her gewesen sein, dass die Mauern des altehrwürdigen Jugendstilhauses Vergleichbares vernommen haben?Â&xnbsp;

Dr. Bernhard Morbach,Â&xnbsp;www.musicareservata.de

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Pressestimmen

Auf Mission fürs Mittelalter
Castus Rabensang, Gründer von Corvus Corax und Kaiser unter diesen selbsternannten "Königen der Spielleute", hat den Traum, auf Marco Polos Pfad die SeidenstraÃče musizierend zu bereisen. Gut, sagt er, der Auftritt seiner Berliner Mittelalter-Band bei der "Deutschlandpromenade" im chinesischen Kanton, einem von der Bundeskanzlerin geförderten Festival, sei ein Anfang. Oft schon habe er das Goethe-Institut um eine Kooperation ersucht, schlieÃčlich habe er die Mission, der Welt "ein anderes Bild von Deutschland" zu vermitteln, ein "nicht so bierernstes".

Dabei geht es kaum ernster. Der Anblick, der sich den 2000 Schaulustigen auf dem Tianhe-Platz bietet, hätte Dschingis Khan in die Flucht geschlagen: Eine Horde sinister blickender Kerle schreitet auf die Bühne, nackte Oberkörper unter priesterhaften Mänteln, einer trägt Teufelshörner, ein anderer hat sich einen toten, aufgeblähten Ziegenbock unter den Arm geklemmt, den Pfeifen daran entfährt ein schauerliches Kreischen. Mit wuchtigen Schlägen auf groÃče Trommeln entfesseln Herrmann der Drescher und die anderen das Grollen des Krieges.Â&xnbsp;

Corvus Corax meinen es ernst, sie wollen authentisch sein: Mit Jordan haben sie einen Mediävistiker in ihren Reihen, Wenustus Olere baut selbst alte Instrumente nach (Zinken, Bombarden, Trummscheite und ein Organistrum, die gröÃčte Drehleier der Welt), sie studieren Handschriften in Mittelhochdeutsch, Latein und Hochfranzösisch, für ihre Aufführung des Benediktbeurer Dichtungs-Schatzes "Carmina Burana" missachten sie die populäre Vorarbeit Orffs. Aus den 300 Texten wählten sie für ihr Opus "Cantus Buranus" Kneipenlieder, Philosophisches und Abergläubisches wie die Luzifer-Abwehr "Ingordin Ingordan" aus; in Kreuzvergleichen mit anderen Liederschriften rekonstruierten sie das Klangbild und komponierten moderne Orchesterstücke daraus.Â&xnbsp;

Während sich die Mittelalterszene in München bei der Reihe "Musiqua Antiqua Viva" im intimen Rahmen des Spectaculum-Mundi-Saals verlustiert (am heutigen Samstag treten die Ur-Folk-Gruppen Wolkenstayn und Triskilian auf, am 24. April die Düster-Rocker Lacrimas Profundere, am 25. April die Elektro-Folker Valvravn), nehmen Corvus Corax heute Abend die Olympiahalle ein - mit Chor, dem Babelsberger Filmorchester, Gauklern, einer Operndiva mit einer Korona aus Pfauenfedern sowie einer Lichtshow, die ihnen Gert Hof inszeniert, Zeremonienmeister von Rammstein und der Millenniumsfeiern in Berlin und China. Sein Vorhaben: "Eine Axt aus Licht in die Felsen der Dunkelheit schlagen", um "in den Dunstkreis der Götter" zu gelangen. Das groÃče Spektakel halt. Freunde vom Kaltenberger Ritterturnier (dort sind Corvus Corax die Hof-Kapelle) lockt das ebenso an wie Heavy-Metal-Fans, Gothic-Finsterlinge und Klassik-Extremisten. Wegen der auf Reisen gesammelten Klänge aus Osteuropa und Orient werden sie in den USA auch von Tribal-Dance-Fans geschätzt. Just dieses Deutschland-Bild von Spielleuten, die wie vor hunderten Jahren herumziehen und Kulturen verbinden, wollen sie vermitteln - auch in China, wo sie beim Festival einen Aufwand wie keine andere Band trieben und eine Woche lang mit örtlichen Musikern probten.

Bei der Frage, ob man auf diese Weise in China etwas bewegen könne, verweist Castus auf ihre kleine rebellische Aktion (ähnlich denen, für die sie dereinst in der DDR ab und zu im Knast saÃčen): Ohne Genehmigung packten sie in einem Park ihre Dudelsäcke aus und scharten sogleich zahlreiche Passanten um sich - sowie kantoneser Polizisten mit sehr mürrischen Mienen. Die lieÃčen die Gummiknüppel stecken. "Früher hätten sie die Leute doch sofort auseinandergetrieben", sagt Castus, "also: Wir haben doch schon etwas bewegt." MICHAEL ZIRNSTEINÂ&xnbsp;

Quelle:Â&xnbsp;sueddeutsche.de (28.03.2009)

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Stern.de
„Hört, hört, liebe Leute! Es gibt noch andere Musik, als die im Radio und Musikfernsehen. Ein Genre, das seit Jahren ohne mediale Unterstützung wächst und gedeiht, ist die Musik der Mittelalterszene. Zu den erfolgreichsten Bands, die durch Instrumente wie Schalmeien, Rauschpfeifen, Drehleiern und vor allem dem Dudelsack altertümliche Hörerlebnisse schaffen, gehören die Berliner Corvus Corax. Ihr Standardrepertoire besteht vor allem aus krachenden Songs für Sackpfeifen und Trommeln, doch 2005 wagten sie sich erstmals an Werk mit Orchester: "Cantus Buranus" hieÃč ihre Neuvertonung von Liedern der mittelalterlichen Sammlung "Carmina Burana". Ja, daraus hatte Carl Orff auch schon einen Klassik-Gassenhauer gemacht. Nun haben die "Könige der Spielleute" für "Cantus Buranus II" weitere der lateinischen Texte vertont und aus mittelalterlichen Instrumenten, Orchester und Chor erneut einen gewaltigen Brocken geformt. Düsterer als der Vorgänger, treibender, und bombastischer bläst "Cantus Buranus II" den Hörer weg. Für flexible Freunde von Klassik und Filmsoundtracks ein guter Einstieg in dieses Musikgenre. Mittelalter-Musikfans singen sowieso "O fortuna"!“
[Bewertung: 5 von 5 Sternen]

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RCN
„... Die Kompositionen für Orchester, Chor und Corvus Corax sind wuchtig, einprägsam und filigran zugleich. Stoff, der auf Bayern 4 genauso wie auf dem Wacken Open Air laufen kann. Stoff, der bei den Hörern zur Entspannung, bei den Zuschauern zum gnadenlosen Abfeiern taugt. Typisch Corvus. Musik für Generationen, für alle Bevölkerungsschichten und jeden Geschmack. Einfach verbindend! Was soll man da noch sagen auÃčer: Bravo!
Verneigung vor den neuen Königen der Konzertsäle!
Zugabe bitte!“

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metalhammer.de
„Ein Meisterwerk der Musik ist bei all dem herausgekommen, das durch seine ganz persönliche Note quer durch die Szenen Staub aufwirbeln wird.“

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EMP
„Viele der mittelalterlichen Texte sind heute genauso aktuell wie damals", sagt Dudelsackbläser Wim. Gemeint sind die Verse der Sammlung "Carmina Burana" aus dem 11. und 12. Jahrhundert, die Corvus Corax für "Cantus buranus II" einsetzen. Inhaltlich drehen sie sich um Themen wie etwa Lust und Sünde, Lüge und Schmeichelei, Tod und Teufel. Wie schon für ihr Debut "Cantus buranus" (2005) lassen die "Könige der Spielleute" die lateinischen Verse von Chören und Gesangsolisten singen. Zu den überraschend zeitgemäÃčen Inhalten komponierten sie ein Dutzend gewaltiger Lieder. Dieses Mal wählten sie das Filmorchester Babelsberg für den klassischen Teil ihrer imposanten Tonkunst, ferner wirkten Tenor Klaus Lothar Peters, die Sopranistin Ingeborg Schöpf, der Passionata Chor und natürlich die Spielmänner von Corvus Corax mit, die an Dudelsäcken, Drehleiern, Schalmeien und Trommeln zu Hochform auflaufen. Drei Beispiele: "Veritas simplex" gleicht einer donnernden Oper, die sich um die Stimme von Peters entfaltet. "Miser" basiert auf einem mittelalterlichen Rhythmus, zu dem ein mächtiger Chor loslegt. Am Beginn von "Quid agam" stehen gewaltige Trommeln, im Anschluss treffen mittelalterliche Melodien auf volle Orchester-Breitseiten. Immer wieder rufen die neuen Corvus-Corax-Werke dem Hörer Hollywood-Filmmusik a la "Star Wars" ins Gedächtnis. Im Vergleich zum Debut von 2005 haben die Berliner definitiv einen Gang hoch geschaltet. (Henning Richter / 30.06.2008)“

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corvus corax 2012